NT
H-03

Hintergrundinformationen zu Hananias und Saphira

Eckdaten:

Personen: Die Gemeinde, einige Apostel, Josef (Barnabas), ein Apostel und Levit; das Ehepaar Hananias und Saphira; Petrus

Ort: Jerusalem

Zeitepoche: Etwa 29 n. Chr.

Kultur, Sprache: Jüdisch, aramäisch

Autor des Textes: Lukas

Interessante Infos zum Text:

Zu den großen jüdischen Festen kamen viele Juden nach Jerusalem. Sie lebten teilweise schon Generationen in der Diaspora, also nicht in Israel. Daher sprachen sie auch die Sprachen ihrer entsprechenden Länder. Das erklärt das Sprachgewirr an Pfingsten. Barnabas wurde in Zypern geboren, lebte nun aber in Jerusalem und hatte dort auch Besitztum. Ananaias und Saphira waren vermutlich Juden, die aus Jerusalem waren.

Die Geschichte in Stichpunkten :

  1.  Die Gemeinde ein Herz und eine Seele, keiner beharrte auf seinem Besitztum. Sie teilten alles.
  2. Hauptthema der Apostel: die Auferstehung – das war das große weltverändernde Ereignis!!!
  3.  Ein ganz neuer Lebensstil entwickelte sich: ALLES WURDE MITEINANDER GETEILT. Die Apostel waren für eine weise Verteilung zuständig.
  4. Josef (genannt Barnabas), ein Apostel und Levit aus Zypern, verkauft seinen Acker und gibt sein Geld an die Gemeinde.
  5.  Hananias und Saphira folgen seinem Beispiel.
  6.  Sie geben jedoch nur einen Teil ab, haben aber abgemacht zu behaupten, dass es das ganze Geld sei. Diese Lüge bringt beiden den Tod.
  7. Die Gemeinde bekommt eine starke Lektion

 Die Botschaft der Geschichte in einem Satz:

Lügen bringt nichts!

Aber Lügner dürfen auch zu Jesus kommen.

Welcher Gedanke ist speziell für deine Gruppe wichtig?

Ein Beispiel aus dem Alltag der Kinder:

Geschwister haben zusammen die Küche aufgeräumt, in Abwesenheit der Eltern. Die Eltern kommen zurück und freuen sich darüber, treffen in diesem Augenblick nur eines der Kinder an. Bei der Frage, ob er/sie es war, bejaht das Kind und kassiert alles Lob für sich alleine. (Dieses oder ein ähnliches Beispiel kann man in der Andacht oder auch in der Kleingruppe verwenden)

Lernvers: 1. Johannes 1:9

Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.