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B-02

ᗢ Geprächsthemen zur Erschaffung des Menschen

Im Gespräch könnte man – ja nach Gruppe – auf folgende drei Punkte eingehen:

1. Die Aufgabe des Menschen

Es ist möglich, noch einmal den Schwerpunkt Gott gab dem Menschen eine Aufgabe zu
vertiefen.
Tiere und Pflanzen sind männlich und weiblich zum Zweck der Fortpflanzung. Mann und
Frau haben darüber hinaus auch einen Lebensauftrag, bei dem sie sich als Partner
ergänzen (1. Mose 2:18).
Mit älteren Kindern kann man darüber sprechen, dass Gott immer einen sinnvollen
Gedanken dabei hat, wenn er etwas erschafft. Er hat für jeden Menschen einen Auftrag.
Nichts in seiner Schöpfung war sinnlos.

2. Wer erschuf die Welt?

Wen meinte Gott, als er sagte: „Lasset uns …“?
Gab es noch andere, die an der Schöpfung beteiligt waren?
Ja, in 1. Mose 1:1 lesen wir: „Über dem Wasser schwebte der Geist Gottes.“ Und Jesus
war ja auch dabei. Wir lesen Hebräer 1:2, Kolosser 1:16 und 1. Korinther 1:6.
Gott, Jesus und der Heilige Geist sind drei und doch eins. Es ist wie in einem Dreieck. Es
sind drei Ecken, aber nur eine geometrische Figur.

Schlage mit den Kinder die Bibelstellen nach und sprich mit ihnen darüber, dass Gott,
Jesus und der Heilige Geist schon lange vor Erschaffung der Welt existierten.

3. Mann und Frau

Eine dritter wichtiger Punkt ist die Erschaffung von Mann und Frau. Gott ist der Schöpfer
männlicher und weiblicher Wesen; er schuf auch die Ehe und hat es zu unserem Guten
so gemacht.
Hier geht es um die grundsätzliche Haltung zur Ehe. Für viele Kinder ist es nicht klar, dass
es Gott war, der die Ehe geschaffen hat. Was der Mensch daraus gemacht hat, ist eine
andere Frage.
Ein Gespräch mit den Kindern muss hier altersgemäß angepasst sein und die Fragen, die
auftauchen, brauchen eine ehrliche Antwort.
Es gibt Kinder, die in Familien leben, in denen die Eltern nicht glücklich miteinander sind.
Wenn ein Kind das äußert, sollten wir ihm Mut machen für die Eltern zu beten. Gott
möchte auch seinen Eltern helfen. Kinder leiden oft schwer darunter, und manchmal
fühlen sie sich für den Streit der Eltern verantwortlich. Diese Schuld brauchen sie nicht zu
tragen.