AT
C-04

Hagar ruft zu Gott in ihrer Not AT C-04

Vorschlag zum Erzählen der biblischen Geschichte:

Hagar ruft zu Gott in ihrer Not

Text: 1 Mose 21,8-21

Botschaft des Textes: Gott hört dein Gebet

Methode: Erzählen mit verschiedenen Eimern als Figuren. Je nach Situation werden die Eimer auf den Tisch gestellt oder auch hin und her bewegt. Nur die Personen, um die es geht sind jeweils auf dem Tisch zu sehen.

Ausgearbeitet von: Kevin Schwehn

am: 14.02.2014 zur Kinder Bibel Woche

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen.

Vor ganz langer Zeit lebte Abraham. Abraham hatte eine Frau – Sara. Sara und Abraham hatten zusammen einen Sohn. Sie nannten ihn Isaak.

Das hier, ist Hagar. (Eimer “Hagar “auf den Tisch stellen) Hagar ist Saras Magd. Allerdings ist sie auch mit Abraham verheiratet – damals durfte man nämlich noch mehrere Frauen haben. Auch sie hatte einen Sohn von Abraham. Ismael. (Ismael dazustellen) Ismael war ein wenig älter wie Isaak.

Als Isaak noch sehr klein war, feierten seine ganze Familie ein großes Fest. (ganze Familie) Das Fest war für Isaak gedacht. Es gab viel zu essen und alle freuten sich. Auch Isaak freute sich sehr und rief:

„Was ist das nur für ein schöner Tag.“

Ismael hingegen freute sich nicht über das Fest. Er fragte sich:

„Warum wird für Isaak ein Fest gefeiert? Für mich wurde noch nie ein Fest gefeiert! Nein, ich feier nicht mit den anderen zusammen. Ich bleibe hier in meinem Zimmer.“

Aber nach kurzer Zeit dachte er:

„Vielleicht sollte ich mir trotzdem mal das Fest anschauen.“

Daher ging Ismael zu dem Zelt, in welchem die Feier war. Vor dem Zelt war auch Isaak. Isaak sang fröhlich vor sich hin, sodass er den Stein auf den Boden nicht sah. Isaak fällt auf den Boden. (Ismael und Isaak)

Ismael fing daraufhin lauthals an zu lachen:

„Hahaha! Isaak kann nicht gehen! Isaak ist noch ein kleines Baby! Hahaha!“

„Ich bin kein Baby.“, jammerte Isaak. „Ich bin schon groß.“

„Du und groß?? Hahaha.“ (Sara dazu)

In der Zwischenzeit hatte sich Sara genähert: „Hey, Ismael, sei ruhig. Ärgere meinen Sohn nicht!

Geh, geh weg. Du bist hier nicht willkommen“

Ismael wurde traurig und ging weg. (Ismael traurig, Mundwinkel nach unten drehen)

Sara war immer noch aufgebracht und ging zu Abraham: (Sara und Abraham)

„Abraham! Schick Ismael und Hagar von hier weg. Ich will nicht, dass Isaak mit Ismael aufwächst. Der Junge ist eine Plage. Andauernd ärgert er Isaak. Schick ihn und seine Mutter Hagar fort!“

„Aber, aber er ist doch mein Sohn. Ich kann ihn doch nicht so einfach weg schicken!“

„Doch das kannst du!. Schick ihn und meine Magd fort von hier!“

„Ich muss darüber nachdenken.“

Abraham zog sich zurück und dachte nach. Da sprach Gott zu ihm: „Zögere nicht, ihn wegzuschicken. Ich werde für ihn sorgen.“

(Abraham und Hagar) Am nächsten Tag ging Abraham zu Hagar und sprach: „Hagar, Ismael und du, ihr müsst jetzt gehen. Hier, nehmt diese Wasser, nehmt dieses Brot und geht!“ Und Abraham zeigt in die Wüste Beerscheba.

„Abbb, aber, du kannst uns doch nicht einfach fortschick…“

„Schweig. Geht jetzt!“

Da nahm Hagar den kleinen Ismael an die Hand. Sie gingen traurig in die Wüste. Sie irrten umher.

„Mama, ich hab Durst. Es ist so unerträglich heiß hier.“

„Ich weiß Ismael. Aber wir haben kein Wasser mehr. Auch das Brot ist schon leer. Und wie du siehst, ist kein Brunnen weit und breit.“

„Aber ich hab Durst! Ich will was trinken. Aaaargh. Ich will nicht mehr weiter gehen. Ich kann nicht mehr… “ Ismael fängt an zu weinen.

„Ok, wir machen eine kleine Pause. Ruh dich hier unter dem Strauch aus. Ich werde die Gegend mal erkunden.“ (Topfpflanze dazu stellen)

Hagar sprach zu sich selbst:

„Ismael wird sterben, wir beide werden sterben. Hier ist kein Wasser weit und breit.“

„Snief, Hilfe, Wasser, Snief“

„Ich kann es nicht mit ansehen, wie der Kleine stirbt. (Hagar geht weg)

Gott, warum hast du das zugelassen? Steh uns jetzt zur Seite! Ohne dich sind wir verloren“

Auf einmal ertönte eine Stimme: (Hagar)

„Hagar, was ist los? Du brauchst dich nicht zu fürchten. Ich hab das Schreien von Ismael gehört! Nimm den Jungen und kümmere dich gut um ihn. Ich will aus ihm ein großes Volk machen! Und siehe, dort ist ein Brunnen.“

„Danke, Gott, danke“, murmelte Hagar erleichtert.

Sie nahm Ismael und gab ihm zu trinken und trank auch selbst. Hagar und Ismael waren gerettet. (Hagar, Ismael und Gefäss mit Wasser)

Auch in der Zukunft kümmerte Gott sich weiterhin um Ismael und stand ihm bei.